Formate - Aktuelles Repertoire

Improspiele

Improspiele sind viele schnelle Szenen, Geschichten und Sequenzen, die in der Regel zwischen 3-5 Minuten, aber manchmal auch bis zu 10 Minuten dauern. Da alles auf der Bühne live improvisiert wird, holen sich die Schauspieler zu Beginn Vorgaben vom Publikum, das auf die Frage nach einem Gegenstand zum Beispiel mit 'Nasenpiercingstanzer' antwortet. Damit ist die Aufgabe klar: Ganz egal wie, dieser 'Nasenpiercingstanzer' muss anschließend im Spiel vorkommen. Da das allein natürlich viel zu einfach wäre, bringt jedes Improspiel jeweils eigene Regeln mit, welche bei der jeweiligen Darbietung ebenfalls eingehalten werden müssen. Beim Alphabet-Spiel muss zum Beispiel jeder Satz, der neu begonnen wird, mit dem nächsten Buchstaben im Alphabet anfangen.

Spieleshow

In einer Improshow werden mehrere Improspiele hintereinander dargeboten. Die einzelnen Spiele haben inhaltlich nichts miteinander zu tun und auch die Figuren, Aufgaben und Vorgaben wechseln von Spiel zu Spiel. Geboten wird somit ein bunter Blumenstrauß der Improvisationskunst: Gruppenspiele, Musikspiele, Monologe, Emotionen, Figuren und vieles mehr machen jede Improshow einzigartig.

Match

Ein Match ist ein freundschaftlicher Wettkampf, der gegen eine andere Improvisationstheatergruppe gespielt wird. Dafür laden wir gern Gruppen aus anderen Städten zu uns ein oder fahren in deren Heimat. Aber natürlich treten wir auch gegen Hannoveraner an.

Der Matchablauf ist ähnlich wie der einer Show. Es werden viele kleine Theaterspiele improvisiert, wobei einige Spiele von einer Gruppe allein und andere von beiden gemeinsam gespielt werden. Wer welches Spiel gewinnt, entscheidet das Publikum.



Langformen

Langformen sind improvisierte Theaterstücke ab 20 Minuten Länge, die die Szene 52 seit jeher faszinieren. So spielten wir bereits bei unserem ersten richtigen Auftritt 2009 ein eigens von uns entwickeltes Langformformat (Funny fact: Damals hießen wir noch 'Klumpentopologen'). Seither haben wir verschiedene Langformen erarbeitet, mit denen wir bis heute immer wieder gern auftreten.


Zwischen den Zeilen

Erstaufführung: 2017

Lyrik und Gedichte sind seit jeher Teil der Theaterkunst und daher lassen wir uns in 'Zwischen den Zeilen' von diesen inspirieren. Dafür haben wir Gedichtbände unterschiedlichster Genres und Epochen dabei. Die Zuschauer wählen daraus in beliebiger Reihenfolge verschiedene Werke aus. Das erste Gedicht dient uns als Inspiration für den Beginn einer Geschichte, der nächste Reim bringt eine Wendung in das Geschehen und so geht es weiter bis die Darbietung in einem Höhepunkt endet und von einem Gedicht abgeschlossen wird, das dem Geschehenen eine ganz besondere Schlussnote verleiht.

Four Rooms

Erstaufführung: 2013

Wir begeben uns auf die Spuren von Allison Anders, Alexandre Rockwell, Robert Rodriguez und Quentin Tarantino. Inspiriert vom Episodenfilm "Four Rooms", in dem jeder dieser Regisseure ein Zimmer in einem Hotel gestaltet, werden vier Regisseure der Szene 52 auf der Bühne einen "Raum" gestalten. Welche Figuren werden in den Räumen auftreten? Was für Geheimnisse bergen diese Zimmer? Und welche Rolle wird der Concierge des Hotels spielen, der in allen vier Räumen auftaucht? Alle diese Entscheidung treffen die Schauspieler und Regisseure natürlich nicht allein, sondern immer wieder in Zusammenarbeit mit dem Publikum.

Reisebilder

Erstaufführung: 2010

Aus den Vorgaben des Publikums wird ein Urlaubsfoto gezeichnet: Vorne ein Strand, ein Schwimmer, oben ein Flugzeug und einiges mehr. Die Zuschauer entscheiden, welcher Spieler die Szenerie fotografiert. Dann werden ein paar Orte innerhalb des Bildes bestimmt, an denen zur Zeit der Aufnahme Menschen sind und schon zeigen wir, wie es zu diesem Reisebild gekommen ist.

Traum-Albtraum

Erstaufführung: 2009

Mit einem Lebenstraum als Publikumsvorgabe spielen wir drei kurze Szenen. Eine davon wählen die Zuschauer als Einstiegsszene des Abends. Damit beginnt eine Langform, in der ein - ebenfalls vom Publikum bestimmter - Held alles daran setzt, sich den Traum zu erfüllen. Immer wieder unterbrechen wir unser Spiel und fragen, ob das Stück für unseren Helden traum- oder albtraumhaft weitergehen soll. Bis zur finalen Endszene: Endet das Stück in einem Albtraum oder gibt es ein Happy End?

Diese Langformen gab es auch mal...